Was sind die wichtigsten Eigenschaften einer MDM-Lösung?

Published Aug 11, 2020 8:54:51 AM in German

In unserem letzten Artikel „Was bedeutet Mobile Device Management?“ haben wir uns mit dem Begriff MDM befasst. Nun möchten wir etwas tiefer in das Thema eintauchen. Lesen Sie weiter und lernen Sie die wichtigsten Eigenschaften eines MDM kennen, das Ihre IT-Performance steigert und Ihre Admins entlastet.


 

So sieht es in der Realität jedes Admins aus: Egal, ob die Angestellten nach dem Modell „Bring Your Own Device“ (BYOD) ihre privaten Smartphones oder Tablets auch für berufliche Zwecke nutzen oder die Firma jedem Mitarbeiter ein Gerät zur Verfügung stellt, die Technologie stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Bei Verlust sind Firmendaten in Gefahr; mangelnde technische Kenntnisse oder Nachlässigkeit bei den Mitarbeitern sorgen unter Umständen für einen Virus, der sich in der Firma verbreitet. Wenn der mobile Zugang zu Unternehmensdaten sowie zum Netzwerk nicht geregelt ist oder die unkontrollierte Einbindung mobiler Geräte geduldet wird – was aktuell oft der Fall ist, nehmen Unternehmen ein großes Risiko in Kauf. Ein MDM schafft Abhilfe, Sicherheit und bietet eine zentrale Verwaltung für die verschiedenen mobilen Geräte eines Teams.

 

Am Anfang steht die Frage: Welche Funktionen die gewünschte Lösung für das Mobile Device Management mitbringen sollte und ob der Mitarbeiter sein eigenes, privates Gerät verwenden darf. Diese Überlegung liegt nicht nur bei der Geschäftsführung, sondern sollte maßgeblich vom IT-Administrator beeinflusst werden. Er kann am besten einschätzen, welche Probleme und Risiken aktuell bestehen, die künftig vermieden werden sollten.

 

Die ideale MDM-Lösung integriert Wünsche der Anwender und Sicherheitsaspekte der IT. Die IT kann Richtlinien auf Basis von Geräteeigentum, Status oder Standort festlegen. Anwender dagegen greifen mit einem einzigen Klick auf E-Mails, Web, Dokumente und Echtzeit-Support zu und haben die Möglichkeit, weitere Apps aus einem unternehmenseigenen App-Store selbst auszuwählen. Das Ziel? Mehr Produktivität und Sicherheit bei gleichzeitig niedrigen Kosten.

 

Die wichtigsten Eigenschaften einer MDM-Lösung

Bei MDM geht es um Einfachheit, höchste Flexibilität und Sicherheit. Idealerweise sollte Ihre MDM-Lösung die folgenden Eigenschaften haben:

  1. Datenschutz nach EU-DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) unter deutschem Recht.

  2. Eine zentrale Plattform, die alle von Ihnen verwalteten Geräten (Mac, iOS, Windows, Android, Chromebook) automatisch in Echtzeit anzeigt, verwaltet, verfolgt und wartet. Ihr MDM sollte Ihnen Flexibilität, Sicherheit,Skalierbarkeit und einfache Verwaltung bieten.

  3. Automatisierung bei jeder Phase des Geräte-Lebenszyklus – dazu gehören Registrierung, Einrichtung, Softwareverteilung, Notfallmanagement, Individualisierung von Profilen und Ausrollen von Unternehmenspolicies (Datensicherheit, Kennwortvergabe, Internetzugang, Virenschutz und Freigabeprozesse).

  4. Benutzerfreundliche Abläufe, automatische Datensicherung (Passwortrichtlinien, VPN, Schlüsselmaterial, Credentials, Blacklisting und Self-Healing) sowie Warnmeldungen bei verdächtigen Aktivitäten.

Welche Vorteile bringt eine MDM-Lösung Ihrem IT-Team?

Für IT-Administratoren ist es eine große Herausforderung, ein Sammelsurium verschiedener mobiler Betriebssysteme und Smartphone-Modelle sauber in die Systemlandschaft des Unternehmens zu integrieren. In den Unternehmen verursachen die Beschaffung, Einrichtung und Verwaltung der Mobilgeräte erheblichen Aufwand. Je nach Deployment-Strategie und der Anzahl verschiedener Geräte kämpfen IT-Administratoren mit einer Vielzahl unterschiedlicher Betriebssysteme, Patch-Zyklen, Schnittstellen und den damit einhergehenden Security- und Usability-Problematiken. Dieser ungeliebte Verwaltungsaufwand erhöht sich noch, wenn Geräte verloren gehen oder einen Defekt haben. Nicht selten kommt es dann vor, dass sich ein Mitarbeiter aus der IT mit einem defekten Firmenhandy wohl oder übel zu einem Reparaturshop begeben muss. So wird schnell ein halber IT-Arbeitstag für eine simple Displayreparatur vergeudet – von einer effizienten Mobilgeräteverwaltung ist man damit weit entfernt.

 

Das muss allerdings nicht sein. Ein MDM-System entlastet IT-Administratoren nachhaltig, indem es genau diesen Verwaltungsaufwand auf ein Minimum reduziert. Im besten Fall dauert das Integrieren eines neuen Geräts („Enrollment“) weniger als eine Minute. WLAN-Passwörter, E-Mail-Einstellungen, VPN-Zugänge und zum Beispiel auch die Drucker stehen nach dem „Enrollment“ fertig konfiguriert bereit, sodass der Nutzer sich nicht kompliziert mit Logins, Zugängen, Passwörtern und Ähnlichem herumschlagen muss.

 

Unternehmen, die mobile Endgeräte sicher in ihrem Netzwerk integrieren wollen, sollten sich ernsthaft mit dem Einsatz eines MDM-Systems befassen. Ein MDM adressiert wichtige Fragen zu Data Security und dem Schutz personenbezogener Daten. Ein MDM kann die IT und den Helpdesk nachhaltig entlasten und zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit führen. Unserer Erfahrung nach lohnt sich der Einsatz eines MDM schon mit wenigen zu verwaltenden Geräten.

 

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